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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

Würzburger Masterstudent in Indien

Im Wintersemester 2016/17 reiste Johannes Greubel im Zuge seines Master-Studiums am IPS für einen Forschungsaufenthalt nach Indien. Dort führte er wertvolle Interviews mit Experten und begab sich auf Literaturrecherche für seine Abschlussarbeit.

Gefördert durch das Programm „Deutsch-indische Hochschulpartnerschaften“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der indischen University Grants Commission (UGC) verbrachte Johannes Greubel im Rahmen des Projektes „Foundations of the Europe-India Strategic Partnership“ vier Wochen in Neu-Delhi und Chandigarh. Dort führte er zahlreiche Gespräche an Universitäten, in Botschaften und Think-Tanks.

Während seines Aufenthalts an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu-Delhi und der Panjab Universität in Chandigarh, mit denen das IPS enge Partnerschaften unterhält, konnte er wertvolle Informationen dazu sammeln, wie die EU in Indien wahrgenommen wird sowie inwieweit sich dieses Bild durch die Krisen der letzten Jahre verändert hat. Auch durch Gespräche in verschiedenen Think-Tanks konnte er dazu neue Erkenntnisse gewinnen. Die Interviews dienen nun als Primärquellen für seine Masterarbeit, die sich unter anderem mit diesem Thema befasst.

Die europäische Sicht auf die EU-Indien-Beziehungen war dann im Fokus seines Interviews in der Delegation der Europäischen Union in Neu-Delhi. Hier diskutierte er mit EAD-Diplomaten über die Arbeit der Delegation in Indien, ihre Einflussmöglichkeiten sowie Schwierigkeiten. Zudem stand auch hier die Wahrnehmung der EU in Indien sowie die Veränderungen des EU-Bilds aufgrund der jüngsten Krisen auf der Agenda.

Schließlich nutzte er auch die Bibliotheken der Universitäten für grundlegende Recherchen zu den beschriebenen Themen und nahm an allgemeinen öffentlichen Diskussionsveranstaltungen teil – so beispielsweise an einem Vortrag mit anschließender Diskussion im Deutschen Haus, bei der der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dieter Grimm über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit in Zeiten des internationalen Terrorismus sowie die sich daraus ergebenden Herausforderungen eines Rechtstaats sprach.

Den Aufenthalt in Indien beschrieb er als „einzigartige Erfahrung, die mich nicht nur fachlich, sondern auch in inter-kultureller Hinsicht enorm bereichert hat und ich auch anderen Studierenden nur empfehlen kann“.

Die Kooperation wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)
aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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