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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

Ziele und Inhalte des Studiums

Das Studium der Soziologie im Hauptfach zielt auf eine theoretisch fundierte und empirisch orientierte Fachausbildung:1. Die Studierenden sollen zur wissenschaftlichen Analyse der sozialen Wirklichkeit moderner  Gesellschaften im historischen, kulturellen und internationalen Vergleich befähigt werden. 2. Sie sollen ausgewählte gesellschaftliche Teilbereiche und Problemfelder analysieren lernen.3. Das Studium soll sie mit den wichtigsten theoretischen Ansätzen der heutigen Soziologie vertraut machen und Kenntnisse über die Entwicklungsgeschichte des soziologischen Denkens vermitteln.4. Dabei sollen Einsichten in die wissenschaftlichen Grundlagen der Soziologie und der  empirischen Sozialforschung vermittelt werden.5. Das Studium soll die Studierenden befähigen, empirische Forschungsvorhaben unter Verwendung der gängigen quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung durchzuführen.Dementsprechend umfasst das Studium der Soziologie im Hauptfach folgende Teilgebiete: - Soziologische Theorien und ihre Geschichte, neuere theoretische Ansätze und Strömungen, die wissenschaftlichen Grundlagen und historischen Bedingungen der Soziologie - Analyse moderner Gesellschaften im historischen, kulturellen und internationalen Vergleich - Spezielle Soziologien, die die Analyse einzelner gesellschaftlicher Teilbereiche oder Institutionen zum Gegenstand haben (z.B. Kultur, Politik, Wirtschaft, Familie, Erziehung und Bildung, Recht, Jugend, Industrie, Kommunikation, Medien usw.) - Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung einschließlich der sozialwissenschaftlichen Statistik und EDV.

Das Grundstudium soll nach dem 4. Semester mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen werden. Näheres regelt die Zwischenprüfungsordnung. Der Umfang der für ein ordnungsgemäßes Studium im Hauptfach erforderlichen Lehrveranstaltungen beträgt in der Regel 72 Semesterwochenstunden (SWS). Solide Englischkenntnisse sind für das Studium der Soziologie unverzichtbar. 
 
Das Magisterstudium im Nebenfach Soziologie soll eine Grundausbildung in Soziologie gewährleisten. Insbesondere soll es

  1. zur wissenschaftlichen Analyse der sozialen Wirklichkeit im historischen, kulturellen und internationalen Vergleich befähigen; 
  2. mit den wichtigsten theoretischen Ansätzen der heutigen Soziologie und ihrer Geschichte  vertraut machen;
  3. die Kenntnis der gängigen quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung vermitteln.

Dementsprechend umfasst das Studium der Soziologie im Nebenfach folgende Teilgebiete:
- Soziologische Theorie: historischen Entwicklung und neuere Ansätze
- Analyse moderner Gesellschaften im historischen, kulturellen und internationalen Vergleich
- Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung einschließlich Grundlagen der sozialwissenschaftlichen Statistik und EDV
- Spezielle Soziologien, die die Analyse einzelner gesellschaftlicher Teilbereiche oder Institutionen zum Gegenstand haben (z.B. Kultur, Politik, Wirtschaft, Familie, Erziehung und Bildung, Recht, Jugend, Industrie, Kommunikation, Medien usw.), sofern das Studium vor dem Sommersemester 2004 aufgenommen wurde.

Ein ordnungsgemäßes Studium der Soziologie als Nebenfach umfasst in der Regel 36 Semesterwochenstunden (SWS).

Literatur

Die Buchbestände des Lehrstuhls für Soziologie sind in die Teilbibliothek Wittelsbacherplatz integriert. Hier werden auch Handapparate für die Veranstaltungen aufgestellt. Wochenendausleihe ist möglich.

Wichtige Hinweise

Ein wichtiges Medium der Diskussion in der Soziologie ist der Zeitschriftenaufsatz. Es wird empfohlen, sich bei wissenschaftlichen Arbeiten (Referaten/Hausarbeiten/Prüfungsvorbereitung) stets auch in den einschlägigen Zeitschriften über den Stand der Diskussion zu informieren. Die wichtigsten Zeitschriften (in Klammern die Bibliothekssignaturen) sind: 

- Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (21/MN 5550, 500/MN 5500), 
- Zeitschrift für Soziologie (21/MN 9600 und 500/MN 9500),
- Soziale Welt (21/MN 8850 und 500/MN 8400),
- Soziologische Revue (21/MN 9000 und 500/MN 8500),
- Journal of Marriage and the Family (21/MN 4975),
- American Journal of Sociology (23/MN 1300), 
- American Sociological Review (21/MN 1450), 
- European Journal of Sociology (21/MN 1900) 

Studierenden mit Hauptfach Soziologie wird empfohlen, einschlägige Fachtagungen zu
besuchen. Die wichtigste Veranstaltung ist der Deutsche Kongress für Soziologie,
den die Deutsche Gesellschaft für Soziologie DGS alle zwei Jahre an wechselnden
Orten durchführt. Bei Kongressen werden Studierenden in der Regel Ermäßigungen
gewährt. Informationen zu geplanten Kongressen finden sich in allen soziologischen
Zeitschriften. Ferner wird empfohlen, im Hauptstudium ein Praktikum in einem
sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut zu absolvieren. Beachten Sie bitte
auch die Angebote der GESIS-Institute (Gesellschaft sozialwissenschaftlicher
Infrastruktureinrichtungen<http://www.gesis.org/>:
IZ Informationszentrum Sozialwissenschaften in
Bonn<http://www.gesis.org/IZ/index.htm>, ZA Zentralarchiv für empirische
Sozialforschung<http://www.gesis.org/ZA/index.htm> der Universität zu Köln, ZUMA
Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen<http://www.gesis.org/ZUMA/index.htm>
e.V. in Mannheim). Informationen über Angebote, Tagungen und
Fortbildungsveranstaltungen der Institute können u.a. im Internet über den
WWW-Server der GESIS<http://www.gesis.org/> abgerufen werden. Dort finden sich
auch weitere wichtige sozialwissenschaftliche Links.
Für Literaturrecherchen stehen an der Universitätsbibliothek die beiden
wichtigsten soziologischen Bibliographien, die Sociological Abstracts und der
Social Sciences Citation Index, als Datenbanken zur Verfügung. Die
Universitätsbibliothek bietet regelmäßig Schulungen in der Benutzung der
Datenbanken an. Geschlossenen Gruppen von drei bis acht Personen können dort auch
nach vorheriger Absprache Einführungen zu gesonderten Terminen erhalten.

Leseempfehlungen

Die verschiedenen Sektionen  und Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie haben größtenteils eigene Leselisten erstellt. Diese sind im Internet auf den jeweiligen Homepages und in einem Sonderheft der Zeitschrift "Soziologie" veröffentlicht. (Sociologica. Leselisten der Sektionen und Arbeitsgruppen der deutschen Gesellschaft für Soziologie. Soziologie 4/1995, 2., überarbeitete Auflage, Opladen: Leske & Budrich. Ein Exemplar befindet sich in der Teilbibliothek Wittelsbacherplatz (500/MP 3000 S294.95+2). 
Folgende Bereiche sind mit teilweise kommentierten Literaturhinweisen vertreten: 
Alter(n) und Gesellschaft, Arbeits- und Industriesoziologie, Bildung und Erziehung, Biographieforschung, Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie, Familiensoziologie, Frauenforschung, Kultursoziologie, Land- und Agrarsoziologie, Jugendsoziologie, Medien- und Kommunikationssoziologie, Medizinsoziologie, Methoden der empirischen Sozialforschung, Methoden der qualitativen Sozialforschung, Migration und ethnische Minderheiten, Modellbildung und Simulation, Organisationssoziologie, Ost- und Ostmitteleuropa-Soziologie, Politische Soziologie, Rechtssoziologie, Religionssoziologie, Soziale Indikatoren, Soziale Probleme und soziale Kontrolle, Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse, Sozial- und Ideengeschichte der Soziologie, Sozialpolitik, Soziologie der Kindheit, Soziologie des Sports, Soziologie und Ökologie, Soziologische Theorie, Sprachsoziologie: siehe Wissenssoziologie, Stadt- und Regionalsoziologie, Wirtschaftssoziologie, Wissenschafts- und Technikforschung, Wissenssoziologie (vorher: Sprachsoziologie)

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