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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

Tagung zur Sicherheitspolitik auf der Frankenwarte

„Wie sicher ist die Welt? Sicherheitspolitische Herausforderungen und Perspektiven im 21. Jahrhundert“ - unter diesem Titel hielten Studenten des vierten Semesters am 11. und 12. Juli 2011 eine Tagung in der Akademie Frankenwarte im Rahmen der IB-Seminare zum Thema Sicherheitspolitik von Manuela Scheuermann und Michael Melcher ab.

Die Teilnehmer erarbeiteten sich in vorausgegangenen Sitzungen an der Universität eine gemeinsame Grundlage im Bereich der Sicherheitspolitik, um dann in Gruppen wissenschaftliche Paper anzufertigen, die auf der Frankenwarte vorgestellt wurden. Zum Auftakt der Tagung referierte Alexander Reichwein, Dozent der Universitäten Frankfurt und Stuttgart, über den veränderten Sicherheitsbegriff und zeichnete unter der Zuhilfenahme theoretischer Modelle eine interessante Perspektive auf die Bedrohungslage der Welt. 

Die Präsentationen von studentischer Seite beschäftigten sich mit den Mechanismen von internationalen Institutionen in Hinblick auf ihre sicherheitspolitischen Ausprägungen während der Blockkonfrontation und danach. Klassische und erneuerte Verständnisse wie das der NATO, der EU oder der UNO und deren Bemühungen um eine sichere Welt wurden genauso thematisiert wie Fragen der Auf- und Abrüstung. Neben den Konzepten für eine atomwaffenfreie Welt wurden ebenfalls einzelstaatliche Analysen über die Atomprogramme Nordkoreas und Irans vorgetragen. 

Seitens der Frankenwarte stand Christoph Wolf für einen reibungslosen Ablauf der Tagung zur Verfügung. Am Abend luden das gute Wetter und die weitläufigen Außenanlagen der Akademie zu einer Reflexion des ersten Tages und weiterführenden Gesprächen ein. Manche Tagungsteilnehmer wagten sich noch auf den 44,5 Meter hohen und in neogotischen Formen gefassten Aussichtsturm, der auf dem Nikolausberg gelegenen Frankenwarte.

Beherbergt wurden die Teilnehmer in den großzügigen Gästehäusern der Bildungseinrichtung. Die Exkursion stieß bei allen Mitwirkenden auf sehr gute Resonanz. Bei der Verabschiedung am Nachmittag des zweiten Tages zeigten sich Teilnehmer und Organisatoren von dem Verlauf sehr zufrieden, sodass weitere Exkursionen dieser Art geplant sind.

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