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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

EU-Planspiel im Würzburger Rathaus

Die studentischen Minister und Ministerinnen im Rat lauschen dem „deutschen Umweltminister Jürgen Trittin“

Studierende des Instituts für Politikwissenschaft und Soziologie brachten im Rahmen eines EU-Planspiels Europa ins Würzburger Rathaus.

Straßburg und Brüssel lagen am 13. Juni mitten in Würzburg. Über 50 Studierende des Instituts für Politikwissenschaft und Soziologie konnten bei einem Planspiel im Würzburger Rathaus Europapolitik live erleben. Sie schlüpften in die Rolle von Politikerinnen und Politikern und erprobten ihr theoretisches Wissen aus dem Aufbaumodul „Spezielle Fragen zur europäischen Integration“ in der Praxis.

Dr. Carolin Rüger, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Europaforschung und Internationale Beziehungen, hatte die europapolitische Simulation zusammen mit Rabia Ünlü vom Europe Direct-Informationszentrum organisiert. 

Verhandelt wurde die Akku-Richtlinie – ein Gesetz, das seit 2006 regelt, wie man Altbatterien und Akkus besser recycelt und Umweltbelastungen verringert. Entwickelt hat das Planspiel Robert Lohmann von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Unterstützt von Sarah Morcos führte Lohmann die Simulation zusammen mit den Studierenden durch. Der Ratssaal wurde zum Brüsseler Ministerrat, der Wappensaal zum Europäischen Parlament. Die studentischen Politiker und Politikerinnen stritten, verhandelten und taktierten.

Am Ende gab es in Würzburg zwar keine Richtlinie. Zu unterschiedlich waren die Positionen, zu kompromisslos die Verhandlungspartner, und dann blockierten auch noch die Briten – wie so oft im richtigen Leben eben. Aber alle Teilnehmer waren sich einig: Es soll in jedem Fall eine Neuauflage des Planspiels geben, denn so kann man Europa viel besser verstehen.

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