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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

Würzburger Studierende reformieren den UN-Sicherheitsrat ODER Die Reform des UN-Sicherheitsrats gelingt! – eine Simulation

Im Januar 2016 schlug – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit – die historische Stunde der Vereinten Nationen. Nach langem Ringen einigten sich die Staatenvertreter auf eine Reform des höchsten Entscheidungsgremiums, des UN-Sicherheitsrats. Eine Koalition aus den ständigen Sicherheitsratsmitgliedern plus Pakistan und Italien konnte sich erstaunlicherweise gegen den Resolutionsentwurf der „Gruppe der 4“ (Brasilien, Deutschland,  Indien, Japan) durchsetzen und einen Sicherheitsrat von insgesamt 23 nicht-ständigen Mitgliedern kreieren. Die Verhandlungen zur Aufnahme neuer ständiger Mitglieder, der „G4“, wurden auf unbestimmte Zeit vertagt. Das lange Zeit Unvorstellbare wurde möglich, da alle Staaten angesichts der jüngsten Krisen und Konflikte einsehen mussten, dass das Herzstück der Weltorganisationen nur dann ein ernstzunehmender Spieler im System von Global Governance sein kann, wenn es von Grund auf reformiert wird.

Sie meinen, die Autorin habe eine blühende Phantasie? Nicht doch. Das geschilderte Szenario fand tatsächlich statt: im Rahmen einer Simulation des UN-Sicherheitsrats im Seminar „Der UN-Sicherheitsrat in einer Ära der Global Governance“ bei Dr. Manuela Scheuermann. 

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