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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

vhb-Kurse

Örtlich und zeitlich flexibel studieren? Mit dem Onlineangebot des Jean-Monnet-Lehrstuhls wird dies möglich. Zusammen mit dem Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik der Universität Passau wurden drei E-Learning-Seminare im Rahmen der Virtuellen Hochschule Bayern realisiert.

Die Theorien der Internationalen Beziehungen: Wegweiser zum Verständnis von Weltpolitik

Zur Analyse verschiedener Fragestellungen bilden Theorien einen essentiellen Zugang – diese Feststellung gilt insbesondere für die Internationalen Beziehungen. Mit der Etablierung dieser politikwissenschaftlichen Disziplin nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann eine rege Theoriediskussion und Entwicklung. Vor dem Hintergrund der sich verändernden Welt, diverser historischer Ereignisse sowie intellektueller Strömungen wurden neue Ansätze entwickelt und Theoriestränge modifiziert. Daher ist es uns möglich unterschiedliche Fragestellungen der Weltpolitikforschung mit verschiedenen „Theoriebrillen“ und damit einhergehenden Weltbildern zu analysieren. Ein umfassendes Verständnis der zentralen Theorien der Internationalen Beziehungen ist daher unerlässlich.

Im Kurs werden sowohl die wichtigsten Theorien wie beispielsweise Realismus, Liberalismus und Konstruktivismus erarbeitet als auch an verschiedenen Fallbeispielen angewandt und kritisch diskutiert. Dies geschieht beispielsweise anhand der deutschen Außenpolitik im Jahr 2003, als es um eine mögliche Beteiligung am Irakeinsatz ging. Andere Fallbeispiele sind die Analyse der Women, Peace and Security Agenda der Vereinten Nationen aus feministischer Sicht und die Betrachtung des Pariser Klimaabkommens aus regimetheoretischer Sicht. Der Frage, wie wir die Theorien vor dem Hintergrund der heutigen, sich wandelnden Weltordnung anwenden können, widmen wir uns abschließend gemeinsam in einer Videokonferenz.

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Internationale Organisationen – Bausteine der Global Governance

Global Governance beruht auf neuen Formen des „Regierens jenseits des Nationalstaats“ (Zürn 1998): Neue Organisationen und Institutionen, neu aufgekommene internationale Normen, neue Entscheidungssysteme und eine neue Mächtekonstellation in der nun multi-polaren Zusammensetzung des internationalen Systems führten zur Herausbildung einer neuen globalen Struktur. In einer sich wandelnden Weltordnung mit neuen aufsteigenden Mächten (Emerging Powers), diversifizierten Interessenlagen und zunehmender Unsicherheit spielen Internationale Organisationen (IGOs) eine entscheidende Rolle. Besonders aufgrund der gleichzeitig zunehmden Verregelung und Verrechtlichung des globalen Systems sollten IGOs vermehrt in den Fokus der Global Governance-Debatte rücken. Doch neben Staaten sowie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und anderen nicht-staatlichen Akteuren, die auf größtes wissenschaftliches Interesse stoßen, finden IGOs in diesem Forschungsbereich kaum oder nur wenig Beachtung.

Deshalb ist es notwendig, die Rolle und Bedeutung sowie den Beitrag der IGOs für die Schaffung einer belastbaren und effizienten Global Governance-Architektur herauszuarbeiten. Inwieweit und mit welchen Bausteinen, Ansätzen, Mechanismen und Instrumenten tragen Internationale Organisationen zur Konsolidierung dieser neuen globalen Struktur bei? Inwiefern können IGOs als Katalysatoren für eine inklusivere künftige globale Weltordnung wirken? Welchen Reformanforderungen müssen sich die Internationalen Organisationen stellen, um ihre Rolle als Bausteine der Global Governance zu optimieren?

Diese hochaktuellen Fragen der Global Governance-Debatte sollen im Online-Kurs „Internationale Organisationen – Bausteine der Global Governance“ erklärt, erörtert und diskutiert werden.

Interesse am Online-Seminar?

Deutschland, Frankreich und Europa: Genese, Wirkungsweise, Erträge und Zukunft des Motors der Integration

Sind die deutsch-französischen Beziehungen noch immer oder erneut wieder Motor der Europäischen Union? Diese im Online-Seminar behandelte Leitfrage ist aufgrund der Eurokrise aktueller denn je. An die „Achse“ Berlin-Paris wird dabei die Hoffnung und Erwartung adressiert, sie solle, ja müsse Europa einen Ausweg aus der aktuellen Lage, die an den Grundfesten der Integration rüttelt, weisen. Doch kann der in den letzten Jahren spürbar geschwächte deutsch-französische Motor der Integration diesen Anforderungen noch genügen? 

Im Seminar „Deutschland, Frankreich und Europa“ werden ebendiese Fragen erörtert und diskutiert. Dabei erhalten Sie einerseits Einblicke in die deutsche und französische Außen- und Europapolitik sowie in die deutsch-französischen Beziehungen und anderseits festigen Sie ihr Wissen zu den Grundlagen der Europäischen Integration und über die aktuelle Verfasstheit der EU.

Interesse am Online-Seminar?

Kurse der Universität Passau

Policy Making in the EU: Institutions and Decision-Making Processes in Selected Policy Fields (Universität Passau)

Die Wissenschaftliche Übung in englischer Sprache setzt sich mit den Strukturen und Entscheidungsverfahren der EU als Sonderproblem der Internationalen Beziehungen auseinander. Ziel des Seminars ist es, das Institutionsgefüge der EU kennenzulernen und den Prozess der Politikgestaltung in der EU zu untersuchen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei zwischenstaatliche Verhandlungsprozesse. Dabei werden die theoretisch erlernten Inhalte in einem Politik-Planspiel praktisch angewendet.

Governance in Mehrebenensystemen (Universität Passau)

Die Wissenschaftliche Übung befasst sich mit Governanceprozessen in Mehrebenensystemen. Darunter versteht man ein politisches System, in dem sich Kompetenzen und Zuständigkeiten auf verschiedene Ebenen erstrecken. Das Konzept von Governance in Mehrebenensystemen beinhaltet dabei nicht nur die Beziehungen zwischen staatlichen Akteuren, die über mehrere Ebenen hinweg interagieren, sondern schließt auch private und zivilgesellschaftliche Akteure mit ein. Besonderer Fokus des Seminars liegt auf den für Mehrebenensysteme charakteristischen Verfahrensweisen, Politikfeldern und Strukturen.

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