Herzlich Willkommen am Lehrstuhl für
Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung

Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Christiane Gross

Die Lehre im Bereich der Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung deckt den gesamten Forschungsprozess von der theoretischen Ableitung von Hypothesen, der Wahl eines geeigneten Forschungsdesigns, der Datenerhebung, -erfassung und -analyse ab bis hin zur Interpretation und anschaulichen Präsentation der Ergebnisse. Die Kenntnis und versierte Anwendung quantitativer Methoden werden dabei als wichtiges Werkzeug zum inhaltlichen Erkenntnisgewinn erachtet und nicht als forschungsleitend. Die methodischen Schwerpunkte des Lehrstuhls liegen gerade in Verfahren, die für international vergleichende Forschung gewinnbringend sind: der Mehrebenenanalyse und dem Umgang mit kleinen Fallzahlen. Ein weiterer methodischer Schwerpunkt liegt in der Vignettenanalyse (factorial survey), die sich als experimentelle Erhebungsmethode besonders gut für empirische Abschlussarbeiten eignet.

Die Forschung am Lehrstuhl orientiert sich weitgehend an den Prinzipien einer analytischen Soziologie. Es wird untersucht, ob und inwiefern Lebenschancen in unterschiedlichen Bereichen wie etwas Bildung, Gesundheit und Arbeit von sozialen Kategorien wie Geschlecht, sozialer Herkunft und Migrationshintergrund beeinflusst werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Einfluss (institutioneller) Rahmenbedingungen auf die Entstehung, Persistenz bzw. Reproduktion und ggf. Erosion sozialer Ungleichheiten. Beispielsweise wird im Rahmen international vergleichender Forschung untersucht, welche Merkmale von Schulsystemen für Bildungsungleichheiten entlang individueller Merkmale verantwortlich sind. 

Aktuell geförderte Forschungsprojekte

Am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie sind derzeit folgende Stellen für Hilfskräfte und TutorInnen ausgeschrieben:

Bitte beachten Sie die Informationen zur Neuregelung der Aufbaumodule Methoden nach L/ASPO 2015.