Transformationsexperiment "MoSt wanted – Mobilität der Studierenden"
Für das Transformationsexperiment "MoSt wanted – Mobilität der Studierenden" untersucht der Lehrstuhl für Methoden für Quantitative Empirische Sozialforschung in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitslabor WueLAB die Mobilität der Studierenden der JMU Würzburg.
Relevanz: Wissen über die (räumliche) Mobilität nimmt für die Hochschulen eine besondere Stellung ein. Ein Großteil der CO2-Emissionen an Universitäten wird durch die Mobilität zum und innerhalb des Campus erzeugt. Bislang ist jedoch wenig bekannt über die sehr komplexen Mobilitätsmuster der JMU-Studierenden, die sich nicht aus Meldeadresse und Einschreibezahlen in Lehrveranstaltungen ableiten lässt. Aus der Mobilitätsbefragung Würzburg 2023, die die Mobilität an einem Stichtag über die Würzburger Wohnbevölkerung erfasst hat, wissen wir, dass Studierende beispielsweise mehr Wege pro Tag zurücklegen als andere Personengruppen. Zudem nutzen sie im Durchschnitt häufiger das Fahrrad und Öffentliche Verkehrsmittel als andere Personengruppen. Worüber wir jedoch bislang keine Aussagen treffen können, ist etwa, wie sich die Mobilität von JMU-Studierenden ohne Würzburger Meldeadresse gestaltet, wie sich die Mobilität zwischen Sommer- und Wintersemester unterscheidet; welcher Dynamik die Mobilität im Semesterverlauf folgt; wie sich vorlesungsfreie Zeit und Vorlesungszeit unterscheiden und wie sich die Mobilität der JMU-Studierenden hin zu einer nachhaltigeren Mobilität evidenzbasiert gestalten lässt. Diese Fragen möchte das Transformationsprojekt MoSt wanted beantworten.
Zielsetzung: Das Transformationsexperiment zielt darauf ab, eine belastbare Datenbasis über die komplexe Mobilität der Studierenden im Jahresverlauf mit Blick auf Mobilitätsverhalten, aber auch Wünsche und Bedarfe zu schaffen.
Vorgehen: Um die Studierendenmobilität adäquat abbilden zu können, wird ein eigenes, innovatives Erhebungskonzept entworfen, das den vielfältigen Herausforderungen an eine belastbare Messung begegnet (hohe Rücklaufquote, Dynamik im Jahresverlauf, etc.). Wir kombinieren daher QR-Code basierte Onlineerhebungen in zufällig ausgewählten Präsenzlehrveranstaltungen mit Studierendenzählungen in diesen Lehrveranstaltungen im Semesterverlauf.
Datenarchivierung und -auswertung: Die Daten werden nach dem FAIR-Prinzip („findable“, „accessible“, „interoperable“, „reuseable“) und damit ebenfalls nachhaltig behandelt. So können die Daten nicht nur für eine evidenzbasierte Verkehrsentwicklung und Campus-Planung verwendet werden, sondern auch für die wissenschaftliche Mobilitätsforschung.
Geplante Laufzeit: 01.10.2026–30.09.2027
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des WueLABs.
An dieser Stelle finden Sie nach Veröffentlichung einen Überblick über die zentralen Ergebnisse der Studie, sowie die Möglichkeit des Downloads unserer Ergebnis- und Methodendokumentationen.
An dieser Stelle finden Sie nach Veröffentlichung in Kürze unsere
- Erklärung zu Datenschutz und Datenverwendung
- Ergebnis- und Methodendokumentation
- Fragebögen
Die Auswertung der Daten erfolgt anhand von statistischen Verfahren zusammengefasst in Gruppen. Es erfolgt kein Rückschluss von den Daten auf Einzelpersonen.
Wir gehen mit Ihren Daten rücksichtsvoll um und halten uns in allen Punkten an die aktuellen Datenschutzrichtlinien.
In Kürze können Sie sich die Erklärung zu Datenschutz und Datennutzung im Downloadbereich herunterladen.
Kontakt
Sie können uns über folgende Wege erreichen:
- Per E-Mail: jmu-most@uni-wuerzburg.de
- Per Telefon: 0931/31-83643
- Per Post:
Transformationsexperiment „Mobilität der Studierenden“
c/o Lehrstuhl für Methoden der Quantitativen Empirischen Sozialforschung
Wittelsbacherplatz 1
97074 Würzburg
Organisation
Das Transformationsexperiment "Mobilität der Studierenden" ist ein Projekt des Lehrstuhls für Methoden der Quantitativen Empirischen Sozialforschung und dem Nachhaltigkeitslabor WueLAB der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die Projektleitung unterliegt Prof. Dr. Christiane Gross. Micha Pastuschka ist Projektkoordinator.
Projektlaufzeit
Geplante Laufzeit: 01.10.2026–30.09.2027
Die Daten von „MoSt wanted“ werden für die nachhaltige Nutzung zum Projektende nach den FAIR-Prinzipien („findable“, „accessible“, „interoperable“, „reuseable“) zur Verfügung stehen.
Nach der Aufbereitung und der faktischen Anonymisierung der Daten finden Sie zum Projektende an dieser Stelle die Verlinkung zum Datenrepositorium.


