Studierende bereichern die DVPW IB-Sektionstagung 2026
25.09.2026Erstmals waren bei der DVPW IB-Sektionstagung 2026 Bachelor- und Masterstudierende eingeladen, die Tagung aktiv mitzuerleben und mitzugestalten. 34 Studierende wurden nach einem Bewerbungsverfahren dafür ausgewählt. Damit wurde ein neues Format geschaffen, das den Austausch zwischen Studierenden und Wissenschaftler verschiedener Karrierestufen fördern und Studierenden einen unmittelbaren Einblick in die Forschungspraxis und den wissenschaftlichen Alltag der Internationalen Beziehungen ermöglichen sollte.
Die Möglichkeit zur Teilnahme stieß auf großes Interesse. Die eingeladenen Studierenden konnten während der Tagung aktuelle Forschung kennenlernen, an wissenschaftlichen Diskussionen teilnehmen und mit Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Karrierephasen ins Gespräch kommen. Auf diese Weise bot die Tagung nicht nur Einblicke in aktuelle Debatten der Internationalen Beziehungen, sondern auch Gelegenheit, erste Kontakte innerhalb der Fachgemeinschaft zu knüpfen.
Austausch über Wissenschaft und Karriere
Bereits vor dem offiziellen Beginn der Tagung wurden die Studierenden vom Vorstand der IB-Sektion, Markus Lederer, Sonja Grimm, und Dennis Redeker, dem ECIB-Sprecher Stefan Maukner und den beiden Würzburger Postdocs Elena Dück und Philipp Gieg begrüßt.
Im Mittelpunkt des Treffens standen Fragen rund um den Ablauf und die Organisation wissenschaftlicher Tagungen sowie um Karrierewege und Perspektiven in der Disziplin der Internationalen Beziehungen. Die Studierenden hatten dabei die Möglichkeit, ihre Fragen unmittelbar an die Mitglieder des Sektionsvorstands zu richten und sich über Erfahrungen und unterschiedliche Karrierewege in der Wissenschaft auszutauschen.
Die Einbindung von Studierenden aller Qualifikationsstufen war zugleich ein wichtiges Anliegen der Tagung: Wissenschaftlicher Austausch sollte nicht auf etablierte Forscher und Nachwuchswissenschaftler beschränkt bleiben, sondern bereits während des Studiums beginnen.
Studierende als Teil der Fachgemeinschaft
Die Teilnahme der BA- und MA-Studierenden bereicherte die Tagung um zusätzliche Perspektiven und schuf neue Möglichkeiten für den Austausch zwischen den verschiedenen Generationen und Karrierestufen innerhalb der Internationalen Beziehungen.
Das neue Format soll dazu beitragen, Studierende frühzeitig mit der wissenschaftlichen Fachgemeinschaft zu vernetzen, Interesse an internationaler Beziehungsforschung zu fördern und Einblicke in wissenschaftliche Arbeits- und Karrierewege zu ermöglichen.
Die IB-Sektion bedankt sich bei allen teilnehmenden Studierenden für ihr Interesse und ihre engagierte Beteiligung an der Tagung.
