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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

IB-Forschung in turbulenten Zeiten: Wie frei ist sie (noch)?

Datum: 21.09.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Kategorie: Podiumsdiskussion
Ort: Sanderring 2 (Neue Universität), Audimax

Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung gerät weltweit zunehmend unter Druck – durch autoritäre politische Einflussnahme, sicherheitspolitische Regulierungen, ökonomische Abhängigkeiten, geopolitische Spannungen sowie transnationale Machtasymmetrien im globalen Wissenschaftssystem. In einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Montag, 21. September 2026, um 18 Uhr im Audimax am Sanderring reflektieren die Podiumsteilnehmenden aktuelle Bedrohungen und diskutieren mögliche Antworten und Reaktionsmuster.

Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist ein grundlegendes Prinzip offener Gesellschaften und ein zentraler Faktor internationaler Wissensproduktion und Kooperation. Wissenschaftsfreiheit gerät jedoch zunehmend unter Druck: durch autoritäre politische Einflussnahme, sicherheitspolitische Regulierungen, ökonomische Abhängigkeiten, geopolitische Spannungen sowie transnationale Machtasymmetrien im globalen Wissenschaftssystem. Die Podiumsteilnehmenden diskutieren, wo und wie wissenschaftliches Arbeiten heute unter Druck gerät, welche Auswirkungen geopolitischer Konflikte auf akademische Mobilität, Datenzugang und Publikationsfreiheit haben und welche Machtverhältnisse im globalen Wissenschaftssystem herrschen. Sie diskutieren, welche Verantwortung Forschende und Institutionen tragen, wie Wissenschaftsfreiheit international geschützt werden kann und wo ihre Grenzen im Spannungsfeld von Sicherheit, Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung liegen.

Die öffentliche Podiumsdiskussion findet am Montag, 21. September 2026, 18:00-20:00 im Audimax am Sanderring statt. Sie richtet sich an eine interessierte Stadt- und Universitätsöffentlichkeit sowie die Teilnehmenden der Offenen Tagung der Sektion Internationale Beziehungen bei der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft. Für die Tagung kommen ca. 250 IB-Forscher:innen aus Deutschland und Europa nach Würzburg, auf Einladung des Vorstands der IB-Sektion sowie des Lehrstuhls Internationale Beziehungen und Europaforschung.

Es diskutieren 5 geladene Gäste mit ausgewiesener Expertise:

  • Dr. Jannis Julien Grimm, Direktor der Forschungsgruppe Radical Spaces am INTERACT Center for Interdisciplinary Peace and Conflict Research der Freien Universität Berlin. 
     
  • Dr. Lars Lott, Projektkoordinator Academic Freedom Index, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. 
     
  • Dr. Eirliani Abdul Rahman, Co-founder & co-Director of the Global Responsible Tech Lab (GRTL) & Principal Investigator, The Mannheim Centre for European Social Research (MZES), University of Mannheim.
     
  • Prof. Dr. Markus Ludwigs, JMU, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Kodex Wissenschaftsfreiheit an der JMU.
     
  • PD Dr. Janne Mende, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Heidelberg und Stellv. Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft mit einem Bericht zu Mitgliederbefragung zu Erfahrungen mit Anfeindungen und Bedrohungen.
     
  • Es moderiert: Prof. Dr. Sonja Grimm, JMU.
     
  • Das Grusswort spricht: Prof. Dr. Andrea Kübler, Dekanin Humanwissenschaftliche Fakultät, JMU.

Die Diskussion wird beim anschließenden Empfang fortgesetzt.

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