Veränderungen der EU-Außenpolitik: Elena Dück auf den European Workshops in International Studies (EWIS 2026)
10.07.2026Elena Dück nahm an den 13th European Workshops in International Studies (EWIS 2026) teil, die vom 1. bis 3. Juli 2026 an der İzmir University of Economics in der Türkei stattfanden. Die von der European International Studies Association (EISA) ausgerichteten Workshops bringen Wissenschaftler*innen aus aller Welt in kleinen Arbeitsgruppen zusammen, um aktuelle Forschungsprojekte intensiv zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Im Workshop „Transactionalism in International Relations: Pragmatism, Expediency, and the Future of Global Order“ stellte Elena Dück ihr Paper „From Normative Power to Transactional Actor? The European Union’s Relations with its Neighbourhood in Times of Uncertainty“ vor. Der Beitrag untersucht, wie sich die Beziehungen der Europäischen Union zu ihrer Nachbarschaft vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Krisen verändern und ob sich die EU von einem normativ geprägten zu einem stärker transaktionalen außenpolitischen Akteur entwickelt.
Der von Ebru Turhan (Turkish-German University) und Alper Kaliber (Istanbul Policy Center, Sabancı University) organisierte Workshop widmete sich der zunehmenden Bedeutung transaktionaler Politik in den internationalen Beziehungen. Im Mittelpunkt standen die theoretische Konzeptualisierung von Transaktionalismus sowie dessen Auswirkungen auf Diplomatie, Regionalismus und Global Governance. Die intensiven Diskussionen im Rahmen des Workshops boten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Forschungsprojekts.


