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Institut für Politikwissenschaft und Soziologie

Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Isabel Feichtner, PD Dr. Verena Frick, PD Dr. Anna Meine und Dr. Philipp Gieg zum Buch „Bodenschätze: Über Verwertung und Vergesellschaftung“

17.06.2026

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Forum Nachhaltigkeit fand am 17. Juni 2026 als Nachholtermin zum Oberthema des Wintersemesters 2025/26 "Nachhaltigkeitspolitik in der Defensive?!“ die zweite Veranstaltung im Sommersemester 2026 statt.  Nach einer kurzen Einführung durch PD Dr. Verena Frick (JMU) und Gina-Sophia Krug (JMU) diskutierten PD Dr. Anna Meine (Universität Münster), Dr. Philipp Gieg (JMU) und PD Dr. Verena Frick mit der Autorin Prof. Dr. Isabel Feichtner (JMU) über ihr Buch „Bodenschätze: Über Verwertung und Vergesellschaftung“.  


Zu Beginn stellte Prof. Isabel Feichtner die zentralen Thesen ihres Buchs vor. Darin analysiert sie, wie Boden – von städtischem Grund bis zum Meeresboden – zunehmend zum Anlageobjekt wird und welche gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Konflikte damit verbunden sind. Sie zeigt dabei u.a. anhand der Bürger*inneninitiative „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen“, wie Recht nicht nur die Verwertung des Bodens ermöglicht, sondern Recht und Gegenrecht auch als Instrument zur Rückgewinnung von Commons und des Gemeinsamen genutzt werden kann. 
In der anschließenden Diskussion brachten PD Dr. Verena Frick, Dr. Philipp Gieg und PD Dr. Anna Meine ihre kritischen Fragen und Anmerkungen aus politikwissenschaftlichen, ozeanpolitischen und rechtswissenschaftlichen Perspektiven u.a. zum politischen Raum und der Gleichsetzung von Meeresboden mit ländlichen bzw. städtischen Raum, zur Rolle von Bewohnbarkeit und Mitbestimmung, zum internationalen Recht und zum Normenverständnis des Buchs ein.  


Die Veranstaltung war für die GSiK Zertifikate ("Interkulturelle Kompetenz" im Bereich B, C sowie "Nachhaltigkeit und globale Verantwortung")  anrechenbar.

Die Veranstaltungsreihe wird unter anderem in interdisziplinärer Zusammenarbeit der Professur für Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung mit dem Lehrbereich der Politischen Theorie, dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Europaforschung, der Professur für Öffentliches Recht und Wirtschaftsvölkerrecht, dem Lehrstuhl für Humangeographie und dem WueLAB umgesetzt.

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